HTML, CSS und PHP – Das Blog für Webentwickler
April 19th, 2011
Im Bereich des Webdesign kommt es darauf an, wie der Content einer Seite präsentiert wird und wie die Seite grafisch gestaltet ist. Die grundlegende Programmierung der Seiten erfolgt dabei in der Skriptsprache HTML, in der auch viele grafische Formatierungen vorgenommen werden können. Dieses bringt aber eine Vermischung von Inhalt und Gestaltung mit sich, was man gerade im professionellen Webdesign zu vermeiden versucht. Eine Möglichkeit, an der Gestaltung der Seite unabhängig vom Inhalt zu arbeiten, ist es, auf Cascading Style Sheets (CSS) zurückzugreifen.
Die Entwicklung von CSS reicht in das Jahr 1993 zurück, als auch der erste Browser entworfen wurde, der die Befehle aus einer CSS-Datei interpretieren konnte. Die Idee hinter dem Standard war es von Beginn an, dass die Definitionen eines Stylesheets vererbt werden können auf andere. Auf diese Weise können übergeordnete Sheets definiert werden, auf denen tiefergehende Gestaltungen einer Website aufbauen können. Die Weiterentwicklung CSS Leven 2 wurde 1998 vorgestellt und in seinem Funktionsumfang stark erweitert. Es existiert jedoch bis zum heutigen Tage kein Browser, der diese Befehle vollständig interpretieren kann. Dadurch ergaben sich bei der Gestaltung von Internetseiten immer wieder Schwierigkeiten, da eine Seite mit dem gleichen Stylesheet auf zwei verschiedenen Browsern unterschiedlich dargestellt werden kann.
Mit CSS ist die grafische Gestaltung einer Website bis in das kleinste Detail möglich. Es kann nicht nur die Schrifttype, der Schriftgrad und die Farbe eines Texts definiert werden, sondern auch die Aufteilung von Frames (Teilbereichen einer Webseite), von Rahmen und Tabellen, von Grafiken, Buttons und Formularen. Es kann schlechterdings jeder einzelne Bestandteil einer Webseite auf diese Weise manipuliert werden. Dazu wird jedem Element auf der Seite eine Identifikationsnummer zugeordnet, mit der man auf dieses im Stylesheet Zugriff erlangen kann. Alternativ ist es auch möglich, dass man Klassen von Objekten definiert und diese gemeinsam verändert. Die so vorgenommenen Definitionen können an andere Stylesheet “vererbt” werden und so zum Beispiel von einem anderen Autor weiterverwendet werden. Dadurch ergibt sich durch den Einsatz von Stylesheets in der Regel eine große Zeitersparnis.